Siegeszug der Ansichtskarte
Das goldene Zeitalter der Ansichtskarten begann um 1895 und dauerte bis in die Jahre des Ersten Weltkrieges. In Bezug auf die Akzeptanz und den durchschlagenden Erfolg hält das eigentlich banale und gerade deshalb innovative Medium «Ansichtskarte» einem Vergleich mit dem Internet durchaus stand. Binnen kürzester Zeit wurde das Zeitdokument im Miniformat von breiten Bevölkerungsschichten genutzt und gesammelt.
In der Ausstellung ist ein Querschnitt von Ansichtskarten aus den verschiedensten Themenbereichen zu sehen und anhand einer Dokumentation, die auch als Begleitbroschüre (A4, 40 Seiten) vorliegt, kann sich der Besucher umfassend informieren.
Drei Porträts
Die drei Bildnisse aus dem ehemaligen Schloss Halden gehören zu einer kleinen Ahnengalerie der «Betschart in der Halden» und stehen, wie die zwei Männerporträts belegen, mit der Örtlichkeit in einem historischen Zusammenhang.
Dass die Porträtierten, die einer kleinen, wohlhabenden und bevorzugten Gesellschaft angehörten, von sich ein Abbild erstellen liessen, war in Anbetracht ihrer Standeszugehörigkeit nichts Aussergewöhnliches, sondern selbstverständlich.


